Globalisierung und der Strukturwandel der Wirtschaft erhöhen allerorts den Zeitdruck,
die Komplexität der Aufgaben und die Verantwortung. In Verbindung mit dem
demografischen Wandel, mit Unternehmensverkäufen, Fusionen und permanenten
Restrukturierungen stellen diese Megatrends die Unternehmen vor neue
Herausforderungen.
Die Folgen dieser Entwicklung - wie beispielsweise Mobbing, Motivationsverlust,
innere Kündigung, Burnout und arbeitsbedingte Erkrankungen - zu verhüten und zu
bekämpfen, wird zu einer zentralen Aufgabe für die betriebliche Personal- und
Gesundheitspolitik sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens:
Sie gilt es zu fördern und zu schützen, gerade in Zeiten rapiden Wandels.
Ein aktives Gesundheitsmanagement bedeutet eine nachhaltige Investition in das
betriebliche Sozial- und Humankapital und mobilisiert unerschlossene
Leistungspotenziale, die beiden nutzen - den Beschäftigten und den Unternehmen.
1. Verantwortlichkeiten festlegen
2. Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme!
3. Projektziele festlegen
4. Planung und Umsetzung von Massnahmen
5. Massnahmenüberprüfung
6. Implementierung
Betriebliches Gesundheitsmanagement zielt auf die Führung, die Unternehmenskultur, das Betriebsklima, die soziale Kompetenz, auf die Arbeitsbedingungen und das Gesundheitsverhalten: Einem vorzeitigen Verschleiß der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird auf allen Unternehmensebenen entgegengewirkt. Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten werden gefördert. Durch geringere Fehlzeiten, eine höhere Motivation, verbesserte Qualität und Produktivität wird das Betriebsergebnis sowie die langfristige Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gesteigert.